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TOURISMUSCAMP 2018

Unsere Kollegin Lisa wagt sich vom Allgäu ins schöne Berchtesgadener Land.
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BERCHTESGADEN - einen traumhaften Blick auf den Watzmann - fast so schön wie im geliebten Allgäu.

Das Barcamp von Tourismuszukunft lieferte spannende Eindrücke und Erkenntnisse zu den Themen, die die digitale Tourismuswelt bewegt. Es war eine tolle Veranstaltung mit ergiebigem Austausch unter allen Teilnehmern! Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ausgabe.

Neben interessanten Sessions zu Open Data, Content Creation, Wissenstransfer DMO - LT und vielen Weiteren, beeindruckte bereits zu Beginn des Camps die Disskusionen beim Round Table von outdooractive zu "Open Data".

Aus unterschiedlichen Perspektiven ertönte der Aufruf zur Notwendigkeit der Zusammenarbeit bei der Erstellung strukturierter Daten und der Entwicklung von gemeinsamen Standards für den Datenaustausch oder den Aufbau interoperabler Knowledge Graphen als Linked Open Data. Nur so können anstelle neuer Insellösungen interoperable und grenzüberschreitende Lösungen entstehen, denn für Gäste gibt es bekanntlich keine Grenzen. Am Beispiel von Wegsperrungen (z.B von Rad- oder Wanderwegen) wurde deutlich, dass auch Unternehmen die sich im täglichen Wettbewerb gegenüberstehen, wie Komoot, hubermedia und Outdooractive, die Notwendigkeit zur Kooperation erkannt haben. Eine Standardisierung erfordert hier eine Zusammenarbeit. Ziel einer gemeinsamen Initiative könnte es sein, Informationen zu Wegsperrungen auf Freizeitwegen, ähnlich wie das auch bei Verkehrsinformationen über den TMC-Standard im Straßenverkehr bereits der Fall ist, dezentral zu sammeln und zentral mit möglichst großer Flächendeckung für alle Beteiligten auf neutralen Open Data Plattformen, bereitzustellen. Aktuelle Informationen zu Wegsperrungen könnten so einfacher in einer Vielzahl von Anwendungen und Kanälen integriert werden. Nutzer würden dann, über ihre gewählten Touchpoints bzw. Kanäle, bereits bei der Informationssuche und Planung einer Tour über mögliche Sperrungen informiert.

Es wurden Fragen zur Datenqualität und der Verantwortung geklärt. Im weiteren Verlauf wurde die Chance diskutiert, durch gemeinsam organisierte Datenpflege zukünftig eine bessere Datenqualität zu erreichen und so doppelte Arbeit zu reduzieren.

Bei der Diskussion um Schema.org als Initiative zur einheitlichen Auszeichnung von strukturierten Daten auf Webseiten, gab Florian Bauhuber die Einschätzung ab, dass eine zu starke Fokussierung auf die Optimierung für Schema.org jedoch nur die großen Player wie Google, Facebook, Amazon & Co. stärkt.

Den detailierten Artikel zum Round Tabel beim 11ten Tourismuscamp in Berchtesgarden finden Sie hier